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Städtische Realschule Schleiden

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Zwei Gedichte von Schülerinnen der Klasse 5 zum Thema “Wald”.

Die Jagd

Wir sind im Wald,

die Tiere kommen bald.

Niemand sagt ein Wort,

sonst laufen die Tiere fort.

 

Als hätten es die Tiere gerochen,

haben sie sich alle verkrochen.

Die Sonne geht bald unter,

jetzt werden die Eulen munter.

 

Die Eulen machen keinen Radau,

denn sie sind sehr schlau.

Die Füchse verschwinden in ihrem Bau,

denn der Wind wird sehr rau.

 

Der Tag neigt sich dem Ende,

die Jäger schütteln sich die Hände.

Kein Tier wurde erschossen,

es wurde kein Blut vergossen.

 

   Christina Niebes, 5b

 

 

Es gab einmal nen Wald,

der war schon ziemlich alt.

Da gab's noch einen Hund,

der war ganz kugelrund.

Die Beiden waren beste Freunde,

bis in alle Zeit. 

Sie waren glücklich in dem Walde,

denn sie waren zu Zweit.

Sie tobten und sie lachten,

dann gingen sie ins Bett. 

Dort lagen sie und schnarchten

und fühlten sich komplett. 

 

    • Lena Lausberg, 5b 

 

Gedichte einmal anders

Zum Thema „Großstadtgedichte“ entstanden im Deutschunterricht der Klasse 8a unterschiedliche Collagen und Bilder. Ausgangspunkt war das Gedicht „Städter“ von Alfred Wolfenstein. Die Schüler sollten sich in die Lage der Menschen versetzten, die in einer Großstadt leben müssen. In Wolfensteins Gedicht zeigt sich diese Großstadt nicht sehr einladend und auch die Menschen leben trotz der räumlichen Nähe aneinander vorbei. Durch den handlungsorientierten Umgang mit dem literarischen Text konnten die Schüler ihre persönlichen Erfahrungen, Gefühle und Vorstellungen einer Großstadt einarbeiten.

Gregor Simons

 

Städter - Alfred Wolfenstein (1914)

Dicht wie Löcher eines Siebes stehn
Fenster beieinander, drängend fassen
Häuser sich so dicht an, daß die Straßen
Grau geschwollen wie Gewürgte stehn.

Ineinander dicht hineingehakt
Sitzen in den Trams die zwei Fassaden
Leute, wo die Blicke eng ausladen
Und Begierde ineinander ragt.

Unsre Wände sind so dünn wie Haut,
Daß ein jeder teilnimmt, wenn ich weine.
Flüstern dringt hinüber wie Gegröhle:

Und wie stumm in abgeschlossner Höhle
Unberührt und ungeschaut
Steht doch jeder fern und fühlt: alleine.

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Gedicht3
Gedicht5
Gedicht4
Gedicht1
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